
Gibt es etwas Besseres als den Duft einer frisch gebackenen Pizza, die gerade aus dem Ofen kommt? Wenn der Boden beim ersten Biss leise kracht, der Käse perfekte Fäden zieht und die Sauce genau die richtige Balance aus Süße und Säure hat?
Für uns ist Pizza weit mehr als nur ein schnelles Abendessen – es ist ein Handwerk. Aber wir wissen auch, dass der Weg zur perfekten Pizza zu Hause oft steinig ist: Der Teig klebt, der Rand wird nicht luftig genug oder der Boden weicht durch. Damit ist jetzt Schluss!
In diesem ultimativen Pizza Guide bündeln wir unsere gesamte Leidenschaft und Erfahrung für euch. Wir klären die wichtigste aller Fragen: Bist du Team Neapel (fluffig & weich) oder Team Rom (dünn & knusprig)? Neben unseren bewährten Teigrezepten nehmen wir euch an die Hand und zeigen euch die wichtigsten Techniken unserer „Pizza Perfetta“-Schule. Und weil eine perfekte Basis auch ein krönendes Finish verdient, haben wir unsere liebsten Gourmet-Beläge im Gepäck, die garantiert für Urlaubsgefühle sorgen.
Egal, ob ihr Anfänger am Backblech oder bereits ambitionierte Pizzaioli seid – schnappt euch das Mehl, heizt den Ofen vor und werdet mit uns zum Pizza-Profi!
Die Teig-Schule: Finde deine Basis

Original Neapolitanischer Pizzateig
Der Goldstandard für alle, die es traditionell lieben. Dieser Teig zeichnet sich durch seinen extrem luftigen, fast wolkenartigen Rand (italienisch: „Cornicione“) aus. Er wird bei sehr hoher Hitze kurz gebacken, wodurch er weich, biegsam und herrlich aromatisch bleibt.
Original Römischer Pizzateig
Du magst es lieber „Scrocchiarella“ – also so richtig knusprig? Dann ist die römische Variante dein Favorit. Der Teig ist dünner, enthält einen Schluck Olivenöl für die Extra-Knusprigkeit und trägt auch reichhaltige Beläge, ohne durchzubiegen.

Know-how & Technik

Pizza Perfetta – Die Kunst des Pizzabackens
Guter Teig ist die halbe Miete, aber die richtige Technik macht den Unterschied zwischen „gut“ und „perfekt“. In diesem Guide erfährst du alles über die richtige Hydration, warum Mehl nicht gleich Mehl ist und wie du auch ohne Profi-Ofen beeindruckende Ergebnisse erzielst.
Gourmet-Inspirationen & kreative Highlights
New York Style Pizza
Der Inbegriff von „Comfort Food“. Ein Rand, der außen knusprig und innen weich ist. Die Stücke sind groß, herzhaft und lassen sich perfekt falten – genau wie in den Straßen von Manhattan.


Pizza Bianca alla Adele
Wer sagt, dass Pizza immer Tomatensauce braucht? Unsere Pizza Bianca ist eine Hommage an die feine italienische Küche. Mit cremiger Basis, edlem Bresaola, der Süße karamellisierter Birnen und dem Crunch gerösteter Nüsse ist sie das perfekte Gericht für einen besonderen Abend.
Surf’n Turf Pizza
Ein mutiger Mix für Entdecker! Hier trifft würziger Schinken auf zarte Garnelen. Gekrönt wird das Ganze mit einer frischen Avocado-Creme, die der Pizza eine moderne, fast sommerliche Leichtigkeit verleiht.


Ofenfrische gefüllte Pizzabällchen
Der ultimative Snack für Gäste oder den gemütlichen Fernsehabend. Diese kleinen Glückskugeln sind mit schmelzendem Mozzarella und Salami gefüllt. Das Highlight? Die dazu servierte frische Limetten-Aioli, die für den nötigen Frischekick sorgt.
Verratet uns doch mal: Welches dieser Rezepte werdet ihr als Erstes ausprobieren? Wir freuen uns riesig, wenn ihr eure Ergebnisse auf Instagram teilt und uns mit @yummylavender_official verlinkt. Wir schauen uns eure Kreationen so gerne an!
Viel Spaß beim Pizzabacken und lasst es euch schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Pizzabacken
Für eine authentische Pizza ist italienisches Weizenmehl vom Type „00“ (Tipo 00) ideal. Es hat einen hohen Glutengehalt, der den Teig besonders elastisch macht und für den typischen, luftigen Rand sorgt. Wenn du im Supermarkt suchst, achte auf einen Proteingehalt von mindestens 12 % bis 14 %.
Die Gehzeit hängt von der Hefemenge und der Temperatur ab. Ein guter Pizzateig sollte mindestens 8 bis 24 Stunden ruhen. Für ein tieferes Aroma und bessere Bekömmlichkeit empfehlen wir eine Kaltgärung im Kühlschrank für 48 bis 72 Stunden. Je länger der Teig ruht, desto feiner werden die Geschmacksnuancen.
Die Hydration gibt das Verhältnis von Wasser zu Mehl in Prozent an. Eine 60 % Hydration bedeutet zum Beispiel 600 ml Wasser auf 1 kg Mehl. Höhere Hydration (70 %+) sorgt für einen extrem luftigen, großporigen Rand (Cornicione), ist aber schwieriger zu verarbeiten, da der Teig klebriger ist.
Das liegt meist an einer zu niedrigen Backtemperatur oder einer zu langen Backzeit im Haushaltsbackofen. Um das zu verhindern, solltest du einen Pizzastein oder Stahl verwenden und den Ofen auf maximaler Stufe (meist 250–300 °C) mindestens 45 Minuten vorheizen.
Ja, Pizzateig lässt sich hervorragend einfrieren. Portioniere den Teig nach der ersten Gehzeit in Kugeln und friere sie luftdicht ein. Zum Auftauen legst du die Teigkugel einfach am Vorabend in den Kühlschrank und lässt sie vor dem Backen ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur akklimatisieren.
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