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Original Französisches Baguette backen – Knusprig wie in Frankreich

Drei frisch gebackene, goldbraun gekrustete französische Baguettes auf einem blauen Tuch – Anleitung zum Baguette selber backen.

Ein frisch gebackenes französisches Baguette ist ein unverwechselbares Genuss-Erlebnis: außen herrlich knusprig, innen weich und luftig. Dieses Rezept zeigt euch, wie ihr den Klassiker einfach zu Hause nachbackt – ganz ohne teure Spezial-Ausrüstung. Gleichzeitig könnt ihr durch die genaue Zubereitung Schritt für Schritt lernen, wie sich Tradition und Technik zu einem perfekten Baguette verbinden.

Klassiker der französischen Backkunst

Das Baguette ist ein Symbol der französischen Küche und steht für einfache Zutaten, viel Handwerk und ein unverwechselbares Aroma. Obwohl es nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz besteht, macht gerade die Technik den Unterschied. Durch eine lange Gehzeit, sorgfältiges Formen und hohe Backhitze entsteht die klassische Kruste mit den typischen Brotfalten. Gleichzeitig bleibt das Innere weich und aromatisch.

So gelingt die richtige Kruste

Die Kruste ist das, was ein echtes Baguette besonders macht. Sie entsteht durch Dampf im Ofen, hohe Temperatur und einen gut ausgereiften Teig. Während des Backens bildet sich eine knusprige Oberfläche, die beim Abkühlen noch nachknuspert. Außerdem sorgt der richtige Einschnitt in den Teig dafür, dass das Brot kontrolliert aufreißt und seine klassische Form bekommt.

Zwei frisch gebackene, goldbraune Baguettes in einem rustikalen Drahtkorb, dekoriert mit Thymian, auf einem blauen Leinentuch – Anleitung zum Baguette selber backen.

Vielseitig genießen – frisch und köstlich

Ein französisches Baguette passt zu vielen Gelegenheiten: als Begleiter zu Suppen und Salaten, zu Käse- oder Antipasti-Platten oder einfach nur mit etwas Butter und Marmelade. Gleichzeitig eignet es sich perfekt für Sandwiches und Bruschetta. Und weil es so einfach herzustellen ist, lohnt sich der regelmäßige Blick in die eigene Küche – denn selbstgemachtes Baguette schmeckt immer besser als gekauft.

Unser Tipp für authentisches Baguette-Aroma

Die lange kalte Gare im Kühlschrank ist entscheidend für das typische Aroma und die lockere, unregelmäßige Krume eines französischen Baguettes. Durch die langsame Fermentation entwickeln sich komplexe Geschmacksnoten, während der Teig gleichzeitig an Struktur gewinnt. Plant daher ausreichend Zeit ein und lasst den Teig idealerweise 12–24 Stunden kalt reifen. Das Ergebnis ist ein deutlich aromatischeres Baguette mit perfekter Textur.

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Welches Mehl eignet sich am besten für französisches Baguette?

Für das authentische Ergebnis verwenden wir idealerweise das französische Weizenmehl Type T65. Es hat einen höheren Kleberanteil und sorgt für die typische grobe Porung und die rösche Kruste. Wer kein T65 zur Hand hat, erzielt mit einem hochwertigen Weizenmehl Type 550 ebenfalls sehr gute Ergebnisse, sollte jedoch auf eine ausreichend lange Teigführung achten.

Warum ist die „kalte Gare“ im Kühlschrank so wichtig?

Die lange Gehzeit bei niedrigen Temperaturen (Stockgare) erlaubt es den Enzymen im Teig, komplexe Aromastoffe zu entwickeln, die bei einer schnellen Gärung verloren gehen. Zudem verbessert die kalte Reife die Teigstruktur, sodass das Baguette im Ofen besser aufgeht und die Krume besonders locker und aromatisch wird.

Wie bekomme ich die Kruste so knusprig wie beim Bäcker?

Das Geheimnis liegt im Dampf (Schwaden) während der ersten Backminuten. Wir stellen beim Vorheizen eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden. Der Wasserdampf verhindert, dass die Oberfläche zu schnell fest wird, wodurch der Teig maximal expandieren kann und die Kruste hauchdünn und extrem knusprig wird.

Kann ich Baguette auch ohne spezielles Baguette-Backblech backen?

Ja, das ist absolut möglich! Wir können ein herkömmliches Backblech mit Backpapier verwenden. Um den Baguettes Halt zu geben, falten wir das Backpapier zwischen den Teiglingen einfach zu kleinen Stegen hoch oder stützen die Seiten mit zusammengerollten Küchentüchern (während der Stückgare), damit sie in die Länge und nicht in die Breite gehen.

Woran erkenne ich, dass das Baguette fertig gebacken ist?

Ein perfekt gebackenes Baguette klingt hohl, wenn wir vorsichtig auf die Unterseite klopfen (der sogenannte Klopftest). Zudem sollte die Kruste eine kräftige, goldbraune Farbe haben. Wir lassen die Baguettes nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen, damit sie rundherum knusprig bleiben und nicht durch den eigenen Dampf weich werden.

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Französisches Baguette

Original Französisches Baguette backen – Knusprig wie in Frankreich


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  • Autor: Admin
  • Gesamtzeit: 29 Std.
  • Portionen: 3 1x
  • Ernährungsform: Vegan

Beschreibung

Baguette wie aus der französischen Boulangerie: Das Originalrezept für die perfekte Kruste und eine luftige Krume.


Zutaten

Skalieren
  • 650 g Weizenmehl T65 (alternativ: Weizenmehl Type 550)
  • 450 g Wasser
  • 3 g Frischhefe
  • 15 g Salz


Zubereitung

  1. 650 g Weizenmehl, 400 g Wasser
    Zur Herstellung des Autolyseteigs, das Mehl und 400 g Wasser in eine Rührschüssel geben und grob verkneten. Den Teig abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit die Autolyse stattfinden kann.
  2. 50 g Wasser, 3 g Frischhefe, 15 g Salz
    Die restlichen 50 g Wasser zusammen mit der Hefe in einer kleiner Schüssel vermengen. Das Salz und die Hefe-Wassermischung zum Autolyseteig in die Rührschüssel geben und in der Küchenmaschine oder per Hand 10 Minuten lang kneten, bis der Teig weich und elastisch ist.
  3. Eine Teigwanne oder Schüssel leicht einölen und den Teig hineinlegen. Den Teig mit geölten Händen leicht einfetten. Abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Den Teig zweimal behutsam dehnen und falten. Anschließend den Teig im geschlossenen Behälter für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen (dieser Vorgang wird als Stockgare/Teigruhe bezeichnet).
  4. Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 45–60 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Den Teig in 3 gleich große Teile teilen und behutsam zu Kugeln formen, ohne die Luft herauszudrücken. Die Teiglinge mit einem Geschirrtuch bedeckt weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Mehl bestäuben. Die Teiglinge zu etwa 35 cm langen Baguettes mit spitzen Enden formen. Das Backpapier zwischen den Baguettes hochziehen, sodass sie sich gegenseitig stützen (alternativ kann auch ein mit Backpapier belegtes Baguette-Backblech verwendet werden). An den äußeren Seiten zusammengewickelte Geschirrtücher als Stütze legen. Die Teiglinge mit Mehl bestäuben, mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 45–60 Minuten gehen lassen, bis sie deutlich aufgehen.
  6. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen, um den Garraum zu bedämpfen. Die Baguettes mit einer scharfen Klinge oder Rasierklinge dreimal leicht schräg etwa 5 mm tief einschneiden, wobei sich die Einschnitte im letzten Drittel überlappen sollten. Die Baguettes im Backofen für 20–25 Minuten goldbraun backen. Lauwarm genießen!

Notizen

Baguettes gelingen am besten und sehen am schönsten aus, wenn ihr ein spezielles Baguette-Backblech verwendet.

Die im Rezept angegebene Standardmenge ergibt 3 Baguettes.

  • Vorbereitungszeit: 35 Min.
  • Ruhezeit: 28 Std.
  • Kochzeit: 25 Min.
  • Kategorie: Backen
  • Methode: Backen
  • Cuisine: Französisch

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