Backen/ Europäische Küche/ Französische Küche

Macarons selber backen: Französisches Rezept mit Füßchen

Grüne französische Macarons mit heller Cremefüllung auf einer weißen Platte neben getrocknetem Lavendel.

Macarons selber backen klingt anspruchsvoll, ist mit der richtigen Technik aber gut machbar. In diesem Rezept zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie französische Macarons mit glatter Oberfläche, zarter Kruste, weichem Kern und den typischen „Füßchen“ gelingen.

Die feinen Mandel-Baiser-Schalen werden aus gemahlenen Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und Zucker hergestellt. Besonders wichtig sind das genaue Abwiegen, das richtige Unterheben der Mandelmasse und eine ausreichende Ruhezeit vor dem Backen. So bekommen die Macarons ihre typische Form und reißen im Ofen nicht auf. Gefüllt werden die Macarons nach Belieben mit Ganache, Buttercreme oder Marmelade. Dadurch lassen sie sich wunderbar variieren – klassisch mit Vanille, fruchtig mit Himbeere oder schokoladig mit dunkler Ganache.

Was sind Macarons?

Macarons sind französische Baiser-Gebäcke aus Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und Zucker. Sie bestehen aus zwei zarten Schalen und einer cremigen Füllung. Außen sind sie leicht knusprig, innen weich und aromatisch. Klassische Füllungen sind Ganache, Buttercreme oder Fruchtcreme. Für dieses Macarons Rezept kannst du aber auch Marmelade, Karamellcreme oder Zitronencreme verwenden.

Französische Patisserie – Tradition trifft Präzision

Macarons stammen aus der französischen Patisserie und gelten dort als Kunstwerk aus Süße und Textur. Bei der Herstellung kommt es auf präzises Arbeiten und Geduld an, denn viele kleine Schritte beeinflussen das Ergebnis. Neben hochwertigen Zutaten wie fein gemahlenen Mandeln und Puderzucker sind vor allem das Rühren, Mazerieren und Ruhen des Teigs entscheidend für perfekte Ergebnisse. Trotz aller Technik lässt sich dieses Gebäck mit etwas Übung zuverlässig nachbacken.

Grüne französische Macarons mit cremiger Füllung auf einer hellen Platte neben getrocknetem Lavendel.

Macarons selber backen – so gelingen sie zu Hause

Macarons selber backen braucht etwas Geduld, aber keine Profi-Ausrüstung. Entscheidend sind fein gesiebte Mandeln, ein stabil geschlagenes Eiweiß und die richtige Konsistenz des Teigs. Wenn die Macaron-Masse langsam wie ein Band vom Teigschaber fließt, ist die sogenannte Macaronage gelungen.

Nach dem Aufspritzen müssen die Macarons ruhen, bis sich eine trockene Haut auf der Oberfläche bildet. Erst dann kommen sie in den Ofen. Dieser Schritt ist besonders wichtig, damit die Schalen beim Backen nicht reißen und die typischen kleinen Füßchen entstehen.

Häufige Fehler beim Macarons backen

Wenn Macarons reißen, war die Oberfläche meist noch zu feucht oder die Temperatur im Ofen zu hoch. Hohle Macarons entstehen häufig, wenn die Masse zu lange oder zu kurz untergehoben wurde. Bleiben die Füßchen aus, war der Teig oft zu flüssig oder die Ruhezeit zu kurz. Deshalb lohnt es sich, beim ersten Versuch besonders genau zu arbeiten. Mit etwas Übung bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wann die Macaronage perfekt ist.

Unsere Tipps & Tricks, damit euch die Macarons immer gelingen

Gemahlene Mandeln vs. Mandelmehl

Zum Backen Macarons sollten gemahlene Mandeln verwendet werden. Entöltes Mandelmehl hingegen sorgt für eine zu trockene Konsistenz des Baisers.

Macaron-Silikonmatte

Die Macarons gelingen besonders gut, wenn ihr eine Macaron-Silikonmatte verwendet. Diese hat kleine Vertiefungen, die es einem einfacher machen, dass alle Baiser-Schalen am Ende die gleiche Größe haben. Trotzdem ist beim Befüllen darauf zu achten, nicht zu viel Baiser-Masse aufzutragen, da diese sonst über den Rand der Vertiefung laufen kann.

Zutaten abwiegen

Wie immer beim Backen, müssen die Zutaten vor der Verwendung zwingend genau abgewogen werden. Nur bei richtiger Zusammensetzung der Zutaten erlangt die Baiser-Masse die korrekte Konsistenz und bildet beim Backen die charakteristischen „Füßchen“ aus.

Ruhezeit

Die Baiser-Masse muss zwingend für die angegebene Zeit (in diesem Fall 60 Minuten) Ruhen, damit die Oberfläche ausreichend antrocknet. Wird diese Ruhezeit nicht eingehalten, können an der Oberfläche der Baiser-Schalen beim Backen unschöne Risse entstehen.

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Macarons

Macarons selber backen: Französisches Rezept mit Füßchen


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  • Autor: Adele & Lukas
  • Gesamtzeit: 1 Std. 45 Min.
  • Portionen: 10 1x
  • Ernährungsform: Vegetarian

Beschreibung

Das Rezept für Macarons vereint feine gemahlene Mandeln, Puderzucker und Eiweiß zu zarten Baiser-Schalen mit einer knusprigen Hülle und einem weichen Kern. Die Füllung aus Ganache, Buttercreme oder Marmelade verleiht jedem Macaron seinen unverwechselbaren Geschmack.


Zutaten

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Für die Baiser-Schalen:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Puderzucker
  • 70 g Eiweiß
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 g Lebensmittelfarbpaste (optional)

Für die Füllung:

  • 300 g Ganache, Buttercreme oder Marmelade


Zubereitung

  1. 100 g gemahlene Mandeln, 120 g Puderzucker
    Zur Vorbereitung der Zutaten, die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker in einer Schüssel vermengen und fein sieben, damit eine glatte, klümpchenfreie Textur entsteht. Falls Klümpchen übrig bleiben sollten, diese nochmals fein mahlen und erneut sieben.
  2. 70 g Eiweiß, 30 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 g Lebensmittelfarbpaste (optional)
    Das Eiweiß in eine saubere Schüssel geben und mit einer Prise Salz leicht schaumig schlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen, bis sich steife, glänzende Spitzen bilden. Falls ihr farbige Macarons haben möchtet, dann fügt nun die Lebensmittelfarbpaste hinzu und mischt sie gut unter, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
  3. Die gesiebte Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig in drei Teilen zum geschlagenen Eiweiß geben. Mit einem Teigschaber unterheben, bis der Teig eine glatte, dickflüssige Konsistenz erreicht. Der Teig sollte in einem Band vom Spatel fließen und sich nach wenigen Sekunden wieder glatt auf der Oberfläche setzen (dieser Vorgang wird auch als „Macaronage“ bezeichnet).
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Kreise (ca. 3 cm Durchmesser) aufspritzen. Dabei ausreichend Abstand zwischen den Macarons einhalten, damit diese später nicht zusammenlaufen. Besonders gut gelingen die Macarons, wenn ihr eine spezielle Macaron-Silikonmatte mit vorgeprägten Vertiefungen für die Halbkekse verwendet. Anschließend das Backblech ein paar Mal kräftig auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen aus dem Teig zu entfernen.
  5. Die Macarons etwa 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, bis sich eine trockene Haut auf der Oberfläche gebildet hat. Die Oberfläche sollte sich trocken anfühlen und nicht mehr kleben.
  6. Den Ofen auf 120 °C Umluft (oder 130 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Macarons für ca. 15 Minuten backen, bis sie fest sind und sich leicht vom Backpapier lösen lassen. Nach dem Backen vollständig auf dem Backpapier auskühlen lassen.
  7. 300 g Ganache, Buttercreme oder Marmelade
    Nach Belieben eine Füllung auf die flache Seite einer Macaron-Schale geben und eine zweite Schale daraufsetzen. Vorsichtig zusammendrücken. Die Macarons am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, um die perfekte Konsistenz zu erhalten. Vor dem Servieren auf Zimmertemperatur bringen. Guten Appetit!

Notizen

Die im Rezept angegebene Standardmenge ergibt ca. 30 Macarons. Pro Portion rechnen wir mit 3 Macarons.

  • Vorbereitungszeit: 30 Min.
  • Ruhezeit: 1 Std.
  • Kochzeit: 15 Min.
  • Kategorie: Backen
  • Methode: Backen
  • Cuisine: Französisch

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Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Warum bekommen meine Macarons keine Füßchen?

Macarons bekommen meist keine Füßchen, wenn der Teig zu flüssig ist, die Schalen nicht lange genug geruht haben oder die Backtemperatur nicht passt. Die Oberfläche sollte vor dem Backen trocken sein und sich nicht mehr klebrig anfühlen.

Warum reißen meine Macarons beim Backen?

Macarons reißen häufig, wenn sie vor dem Backen nicht ausreichend getrocknet sind. Auch eine zu hohe Ofentemperatur oder Luftblasen im Teig können Risse verursachen. Deshalb das Blech nach dem Aufspritzen mehrmals auf die Arbeitsfläche klopfen.

Kann man Macarons vorbereiten?

Ja, Macarons lassen sich sehr gut vorbereiten. Am besten schmecken sie, wenn sie nach dem Füllen über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Vor dem Servieren sollten sie kurz auf Zimmertemperatur kommen.

Welche Füllung passt zu Macarons?

Klassische Füllungen für Macarons sind Ganache, Buttercreme, Fruchtcreme oder Marmelade. Besonders beliebt sind Vanille, Himbeere, Schokolade, Pistazie, Zitrone und Karamell.

Wie lange sind Macarons haltbar?

Gefüllte Macarons halten sich im Kühlschrank etwa 3 bis 5 Tage. Die ungefüllten Schalen können luftdicht verpackt auch eingefroren werden.

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